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«We love Gästefans» –  ist etwas, dass vom HC Fribourg-Gottéron nicht behauptet werden kann. Mit Beginn dieser Saison wurde der Gästesektor in Freiburg massiv verkleinert. Neu finden im Stehplatzbereich des Gästesektors nur noch 200 Personen platz. Zwar erfüllt der HC Fribourg-Gottéron damit die Mindestanforderung der Liga, doch dies steht aus unserer Sicht in keinem Verhältnis zu der Gesamtkapazität von knapp 9620 Zuschauer. Zum Vergleich: In Langnau haben 300 Gästefans bei einer Gesamtkapazität von 6’000 Zuschauer platz.

Dabei steht die Verkleinerung des Gästesektors nicht allein. Sie reiht sich ein in verschiedene Massnahmen der vergangenen Jahre, welches die Freude auf den Besuch eines Auswärtsspiels in Fribourg trübt. Strenge Einlasskontrollen mittels Drehkreuz und das Verunmöglichen von Choreos mit extremen Auflagen an das Material sind weitere Beispiele.

Aufgrund dieser Entwicklungen sind wir zu Beginn des 2. Drittels nicht in den Gästesektor zurückgekehrt. Stattdessen war ein Banner «We love Gästefans» zu sehen. Auch die Kop Nord von Fribourg hat ihren Support eingestellt und ein Banner mit «Einseitige Liebe ist Scheisse!» präsentiert. Später sind wir wieder in den Gästesektor zurückgehkehrt und haben unsere Mannschaft zum Punktgewinn vorangetrieben.